Freitag, 10.09.2010

Solidarische Ökonomie

Solidarische Ökonomie ist ein Sammelbegriff für Formen des Wirtschaftens, die sich an sozialen, demokratischen oder ökologischen Zielsetzungen orientieren. Vor allem in Europa und Lateinamerika existieren Modelle und Konzepte der Beschäftigung, in denen Arbeit auf der Grundlage von solidarischer Ökonomie organisiert ist. Auch in Deutschland existieren Projekte, die solidarische Ökonomie praktizieren. Unter der Bezeichnung solidarische Ökonomie fallen vielfältige und teils unterschiedliche theoretische und praktische Ansätze, die folgende Ziele gemeinsam haben:

Kritische Grundhaltung gegenüber der gegenwärtig dominanten neoliberalen Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik
Positive Bezugnahme auf den Begriff der Solidarität
Rückbindung der nur auf sich selbst bezogenen Ökonomie an soziale und ökologische Bedarfe und Zusammenhänge.

Buchtipp:
Unternehmungen Solidarischer Ökonomie sind ein großes kulturelles und persönliches Projekt. Sich mit anderen demokratisch zusammenzuschließen, um etwas zu unternehmen, ist ein Gegengift zur "Kultur des neuen Kapitalismus" (Sennett) mit seinem Zwang zu ständiger Flexibilität, Mobilität und Unsicherheit.


Tel.:     +49 371 / 26 20 219
E-Mail: info@gz-hutholz.de


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